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Dem Chrysopras wird eine reinigende Wirkung nachgesagt. Er soll Adern und Blutgefäße von Stauungen und Ablagerungen befreien und somit ebenfalls vorbeugend bei Herzerkrankungen wirken.

Weiterhin soll der Chrysopras eine blutdrucksenkende Eigenschaft haben. Bei Unterleibserkrankungen kann Chrysopraswasser eingenommen werden. Potenz und Fruchtbarkeit soll er steigern können.

Der Stein hat eine beruhigende Wirkung und hilft neue Situationen besser zu verarbeiten.

Der Chrysopras ist der "Schutzstein der Raucher und Übergewichtigen".


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Pflege:
Der Chrysopras sollte unmittelbar vor jedem Gebrauch unter fließendem lauwarmen Wasser entladen und über Nacht in einer Bergkristallgruppe aufgeladen werden.

Bis vor wenigen Jahrzehnten kamen alle Chrysoprase aus Frankenstein Schlesien (Deutschland), heute aber scheint dieses Vorkommen erschöpft zu sein. Neue Fundstätten in Brasilien, auf Madagaskar, in Australien und in den USA liefern jetzt das edle Material, welches auch an der Farbe gut vom schlesischen zu unterscheiden ist. Geblieben ist jedoch die hohe Wertschätzung des Chrysoprases, die anderen Chalzedonen nicht in gleichem Masse widerfährt. 
Der Chrysopras, welcher lange in Vergessenheit geraten war, hat seinen Namen im 18. Jahrhundert erhalten. Chrysopras ist griechisch und heißt wörtlich Gold-Lauch. Ein Name, der uns heute etwas unerklärlich ist, denn golden ist er nicht und auch sein Grün ist eigentlich kein Lauchgrün, sondern ein klares, manchmal gelbliches Apfelgrün.

Bei seiner Entstehung spielten nickelhaltige Tiefengesteine vor Jahrmillionen eine wichtige Rolle. Durch Verwitterung wurde aus dem Urgestein Nickel freigesetzt und nach einigen Umwandlungsprozessen in feinkristallinem Quarz von radialstrahligem Aufbau gebunden. Der Chrysopras ist recht selten und gehört daher zu den Kostbarkeiten unter den feinkristallinen Quarzen.