Mit diesen Briefumschlag begann meine Suche, über den militärischen Teil meines Vaters. Was verbirgt sich da hinter der Feldpost Nr.?
Über Andreas Altenburger, erfuhr ich das sich hinter dieser Feldpostadresse, die Hoch- und Deutschmeister verbergen. Weiterhin erfuhr ich dass sich Hinter dem Namen nicht nur die bekannte Musikkapelle, sondern eine reguläre Einheit der deutschen Wehrmacht verbirgt. Über große Suchaktionen bekam ich mit, dass es von der Einheit ein Kameradschaftsblatt gibt aber leider keine Adresse. Nach intensiver Internetsuche und vielen Telefonaten erfuhr ich von Uni Prof. Dr. Schick. Jetzt sollte die eigentliche Suche beginnen.


 

Dieses Mitteilungsblatt war der nächste Punkt, aber wie bekomme ich den Anschluss zu diesen Leuten. Eines Tages rief Prof. Dr. Schick an und fragte: "Wollen sie sich das mal in Italien ansehen?"
Das war jetzt der erste Durchbruch.

Es entstand über mehrere Wochen ein großer telefonischer Gesprächsaustausch. Es gibt jemanden ganz in Ihrer Nähe, der kennt sich dort sehr gut aus und würde sie mit dem Auto mitnehmen. Ein Herr Rapp aus Bad Homburg, also direkt vor meiner Haustüre (nur 3km). Ich nahm sofort Kontakt auf und es stand fest, am 18. Mai (den mir bekannten Verwundungstag meines Vaters sind wir in Italien). Jetzt schaltete sich die Kameradschaft ganz intensiv ein. Es gab Leute welche hinter den Kulissen in den Kriegsgefangenen-Unterlagen aller 20 Nationen die in Italien kämpften. Bericht hierüber (s. u. Italien) wurden durchsucht, erfolglos wie sich hinterher heraus stellte. Man mobilisierte alle Kameraden zum Durchsuchen der eigenen Unterlagen.



Diese Angaben des Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. gaben mir Rätsel auf.
Welchem Grab vor Ort sollte ich nachgehen?


Friedhof Pomezia (nähe Rom)


So steht es im Friedhofsbuch.